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                          Die Gesundheitsreform im Überblick

 

Am 1. Januar 2004 tritt das Gesetz zur Modernisierung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Modernisierungsgesetz GMG) in Kraft. Damit soll die Eigenverantwortung der Versicherten für ihre Gesundheit gestärkt und die gesetzliche Krankenversicherung finanziell entlastet werden. Dazu müssen Sie mit Beginn des Jahres 2004 auch in der Apotheke Ihren Beitrag leisten.
Die wesentlichen Veränderungen, die das Gesetz für Sie und uns bringt, haben wir für Sie zusammengestellt.

Ab 1. April 2007:

• Gesetzliche Krankenkassen müssen Nicht-Versicherte aufnehmen, die bereits früher gesetzlich versichert waren

• Die Kassen müssen Wahltarife für besondere Versorgungsformen anbieten

• Neue Pflichtleistungen für alle Kassen: geriatrische Reha, Palliativversorgung,

                                                         Impfungen, Eltern-Kind-Kuren

• Eingeschränkte Leistungen bei selbst verschuldeter Behandlungsbedürftigkeit

   (z.B. Schönheitsoperationen, Piercings, Tätowierungen)

• Selbstständige haben die Möglichkeit, den Mindestbeitrag abzusenken

• Krankenhäuser können hoch spezialisierte ambulante Versorgung anbieten

• Finanzielle Verbesserungen für Träger von Kinderhospizen

• Mehr Wettbewerb bei der Verordnung von Hilfsmitteln

Rabattverträge für Arzneimittel sind zwischen Kassen und Pharma-Unternehmen möglich

• Bei der Bewertung von Arzneimitteln werden der Nutzen für die Patienten und die Kosten betrachtet

• Bei besonderen Arzneimitteln muss eine Zweitmeinung eingeholt werden

• Betriebskostenzuschuss bei ambulanten Geburten im Geburtshaus

Gesundheits-Check-up ab dem 35. Lebensjahr

• Häusliche Krankenpflege kann auch in Wohngemeinschaften und anderen neuen Wohnformen erstattet werden

Ab 1.Juli 2007:

• Private Krankenversicherungsunternehmen bieten Standardtarif an und müssen auf Antrag Nicht-Versicherte,
   die dem zuzuordnen wären, in diesen Tarif aufnehmen

Ab 1.Januar 2008:

• Versicherte, die chronisch krank werden und nicht  an Früherkennungsuntersuchungen teilgenommen haben,
   müssen mehr zuzahlen

Ab 1.November 2008:

• Gesetzliche Festlegung eines allgemeinen, einheitlichen Beitragssatzes in den gesetzlichen Krankenkassen

Ab 1. Januar 2009:

Versicherungspflicht für alle

• Gesetzliche Krankenkassen müssen Wahltarife beim Krankengeld anbieten

• Private Krankenversicherungsunternehmen müssen Basistarif einführen; der Standardtarif entfällt

• Privatversicherte können bei einem Wechsel der Versicherung ihre Altersrückstellungen in Höhe des Basistarifs
   mitnehmen

• Einheitlicher Beitragssatz für alle gesetzlichen Krankenkassen

• Start des Gesundheitsfonds

• Versicherte zahlen Zusatzprämie, wenn die Kosten der Kasse höher sind als die Pauschale aus dem Fonds

• Überschüsse können als Boni an die Mitglieder ausgeschüttet werden

 

 

Quelle:
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)
www.dgb.de

 

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